Demokratie & Engagement
Demokratie lebt davon, dass wir miteinander reden.
Und kaum ein Ort eignet sich dafür so gut wie ein gedeckter Tisch. Wer zusammen isst, hört einander zu, teilt, probiert Neues und erlebt: Wir haben mehr gemeinsam, als uns trennt.

Warum es jetzt zählt
Unsere Demokratie ist kein Selbstläufer
Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungs- und Pressefreiheit, der Schutz von Minderheiten: Das alles ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Gesichert ist es aber erst, wenn Menschen es im Alltag mit Leben füllen.
Wo Gesprächsfäden reißen, wachsen Misstrauen, Vorurteile und Abwertung. Wo Menschen sich begegnen, entsteht Verständnis. Demokratieförderung beginnt deshalb nicht erst im Parlament, sondern in der Nachbarschaft, im Verein, in der Schule, im Betrieb und am Küchentisch.
Engagement muss nicht groß sein, um zu wirken. Eine Einladung, ein offenes Gespräch, ein gemeinsames Essen mit Menschen, die anders denken oder anders leben: Das sind die Zutaten einer lebendigen Demokratie.
Essen verbindet.
Jede Küche der Welt erzählt von Wanderung, Austausch und Vermischung. Tomaten, Kartoffeln, Kaffee und Gewürze haben lange Reisen hinter sich, bevor sie zu „unserem“ Essen wurden. Vielfalt auf dem Teller ist der Normalfall.
Im Buch „17“ steht hinter jedem Rezept ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Beim Nachkochen lernen wir diese Perspektiven kennen und merken, wie selbstverständlich Vielfalt zu unserem Alltag gehört.
Alle Parteien an einen (Ess-)Tisch bekommen.
Demokratie braucht Streit, aber fairen Streit. Wer gemeinsam isst, spricht anders miteinander: mit mehr Respekt, mehr Geduld und mehr Neugier auf das Gegenüber.
Deshalb lade ich Menschen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und alle demokratischen Kräfte ein, sich an einen Tisch zu setzen. Nicht um Unterschiede wegzureden, sondern um gemeinsame Lösungen zu finden. Große Aufgaben lösen wir nur zusammen.
Gegen Rassismus mit allen (Lebens-)Mitteln.
Rassismus beginnt oft leise: mit Abwertung, Ausgrenzung und dem Gefühl, jemand gehöre nicht dazu. Dagegen helfen Begegnung, Wissen und klare Haltung.
Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit sind im Buch keine abstrakten Begriffe. Sie werden durch Menschen, Lebensmittel und Gerichte erfahrbar und laden ein, im Alltag Position zu beziehen.
Die Verbindung
Was ein Kochbuch mit Demokratie zu tun hat
Perspektivwechsel
17 Kapitel, 17 Blickwinkel. Wer sich auf fremde Perspektiven einlässt, übt genau das, was Demokratie ausmacht.
Gesprächsanlässe
Das Buch liefert Themen für den gedeckten Tisch: von fairer Arbeit über Bildung bis zu Gerechtigkeit.
Engagement sichtbar machen
Initiativen und Menschen im Buch zeigen, wie Einsatz für Gemeinschaft konkret aussieht, und machen Mut zum Nachmachen.
Gemeinsam handeln
Die großen Fragen unserer Zeit betreffen alle. Antworten finden wir nur mit Zusammenarbeit über Grenzen und Lager hinweg.
Mitmachen

Ihr Tisch, Ihre Veranstaltung
Ob Lesung mit gemeinsamem Kochen, Impulsvortrag zur Demokratieförderung, Workshop zu Vielfalt im Unternehmen oder Podiumsgespräch: Ich komme gern zu Ihnen und bringe Menschen an einen Tisch.